108. An Schiller
Weimar, 10. Oktober 1795
So weit hatte ich vor einigen Tagen dictirt, nun sage ich Ihnen nochmals Adieu, ich gehe erst morgen frühe weg. Das Stael’sche Werk erhalten Sie bald, halb oder ganz. Was die gute Frau mit sich selbst eins und uneins ist!
Von Frankfurt schreibe ich bald. Leben Sie recht wohl mit den Ihrigen. Grüßen Sie Humboldt; von Frankfurt schreibe ich auch ihm. Wenn mein Roman ankommt erhalten Sie vier Exemplare, wovon Humboldt, Loder, Prof. Hufeland die drei erhalten, wenn nicht Humboldt, wie ich hoffe, das seinige schon in Berlin weggenommen hat.
G.
H 110 | S 107 | B 107