180. An Schiller

Weimar, 1. Juli 1796

Da ich nicht weiß, ob ich morgen früh Ihnen werde etwas sagen können, indem ich von allerlei äußeren Dingen gedrängt bin, so schicke ich einstweilen das Belohungsschreiben, welches ich von Humboldt erhalten habe. Sowohl das viele Gute was er sagt, als auch die kleinen Erinnerungen nöthigen mich auf dem schmalen Wege auf dem ich wandle desto vorsichtiger zu seyn; ich hoffe von Ihren Bemerkungen über das achte Buch eine gleiche Wohlthat. Leben Sie recht wohl; nächstens mehr.

G.

H 179 | S 179 | B 180